Reginald Fils-Aime, Chef von Nintendo of America, sprach ziemlich offen über die Profitabilität der Wii U, die anders als die Wii subventioniert verkauft wird.
Im Gespräch mit Mercury News wurde Nintendo of America-Präsident Reginald Fils-Aime auf die Subventionierung der Wii U angesprochen. Sprich, anders als bei der Wii, liegen die Produktionskosten höher als der endgültige Verkaufspreis. Deshalb muss Nintendo bei jeder Konsole drauf zahlen, genau wie Microsoft und Sony Anfangs bei Xbox 360 und Playstation 3.
Auf die Frage, ob dies Auswirkungen auf das Geschäftsmodell von Nintendo habe, erklärte Fils-Aime, dass ab dem ersten pro Konsole zusätzlich verkauften Sofftwaretitel, die Konsole und das Spiel für Nintendo zusammen einen Gewinn bedeuten würden. Demzufolge ändert sich am Geschäftsmodell eigentlich nichts. Wie gehabt geht es auch bei der Wii U für Nintendo darum, eine möglichst große Basis an verkauften Geräten zu installieren. Der eigentliche Profit entsteht dann durch die Kundenbindung und die weiteren Softwareverkäufe.
Mit dem bisherigen Verkaufssstart zeigte sich Fils-Aime während des Interviews zufrieden. So habe Nintendo deutlich höhere Stückzahlen ausgeliefert als zu Zeiten der Wii und trotzdem sind die Bestände schon so gut wie ausverkauft.
Nachdem die Wii U in den USA bereits seit dem 18. November erhältlich ist, veröffentlicht Nintendo die neue Konsole am 30. November in Europa. In Japan ist sie erst ab dem 08. Dezember verfügbar.
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| Datum: | 21.11.2012, 17:46 Uhr |
| Autor: | Alexander Lachwitz |
| Themen: | Wii U |