Mit der Ankündigung von Miiverse im Vorfeld der E3 überraschte Nintendo sicherlich. Ein soziales Netzwerk, welches browserbasiert sogar auf unabhängigen Endgeräten einsetzbar ist. Doch was steckt wirklich dahinter?
In Miiverse werden sich die Spieler untereinander austauschen und miteinander kommunizieren können – ein soziales Netzwerk also, und dies im typischen Mii-Style. Dabei ist der Spieler nicht nur auf seine Konsole angewiesen, sondern kann neben Wii U und dem 3DS diesen Service sogar im Browser sowie auf mobilen Endgeräten nutzen. Doch Nintendo wäre nicht Nintendo, wenn sie nicht bereits etablierte Strukturen in Frage stellen würden. So erklärt sich die Philosophie hinter Miiverse.
Satoru Iwata äußerte nämlich jüngst, dass Miiverse kindgerecht und sicher sein müsse. Dies bedeutet, dass Nintendo in einem dreischichtigen Modell die Miiverse-Inhalte moderieren will. Es wird einen automatischen Filter geben, der auf bestimmte Wörter anspringen wird. Damit aber nicht genug, werden zudem menschliche Moderatoren die Inhalte kontrollieren. Und sollte trotzdem etwas Anstößiges durch die Kontrollinstanzen rutschen, so können die Benutzer auch selber Beiträge melden.
Iwata bestätigte, dass durch diese Maßnahmen die Nachrichten circa 30 Minuten verzögert veröffentlicht werden. Eine für ihn persönlich akzeptable Wartezeit. Für euch auch?
| Quelle: | http://herocomplex.latimes.com/2012/06/06/e3-miiverse-and-nintendos-plan-for-keeping-it-clean/ |
| Bildrechte: | LA Times |
| Tags: | E3 2012, Wii U, 3DS, Miiverse |
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| Datum: | 08.06.2012, 19:12 Uhr |
| Autor: | Christian Leuenberg |
| Themen: | Wii U 3DS |