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Test: Beat the Beat: Rhythm Paradise (Wii)

Test

Musik- und Rhythmusspiele sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. In Japan feierte die Rhythm Heaven-Serie dabei bereits auf dem Game Boy Advance, dem Nintendo DS und zuletzt auf der Wii entsprechende Erfolge. Nachdem der DS-Ableger unter dem Titel Rhythm Paradise bereits 2009 in Europa erschien, ist nun auch der Wii-Titel in unseren Breitengraden erhältlich. Er trägt den Titel Beat the Beat: Rhythm Paradise und wurde von uns natürlich genau unter die Lupe genommen. Aber lest selbst...

Habt ihr den Rhythmus im Blut? Das könnt ihr nun unter Beweis stellen. In Beat the Beat: Rhythm Paradise für Nintendos Wii geht es vor allem um den richtigen Rhythmus. In über 50 verrückten Mini-Spielen gilt es, im richtigen Takt auf die Buttons der Wiimote zu drücken und so die an euch gestellten Aufgaben im Takt der Musik zu erfüllen. Im Einzelspielermodus klettert ihr dabei eine virtuelle Leiter nach oben, bei der auf jeder Sprosse ein neues Mini-Spiel absolviert werden muss. Diese wurden recht abwechslungsreich gestaltet, auch wenn deren Grundprinzip stets gleich bleibt: Drückt passend zum Beat der Musik die A- oder B-Taste auf der Wiimote. Zuerst wird euch das Mini-Spiel in einem kurzen Tutorial vorgestellt. Ihr lernt die verschiedenen Bewegungsmuster kennen und könnt euch eine Vorstellung davon machen, was gleich von euch gefordert wird. Danach probiert ihr euch an dem Mini-Spiel selbst.

Hier haben sich die Entwickler wirklich einiges einfallen lassen. So müsst ihr mal Footballs treffen, die euch ein paar Affen zu werfen oder aber mit einem Partner im Takt der Musik auf einem Trampolin springen. Roboter in einer Fabrik wollen im richtigen Takt zusammen geschraubt und ein Golfball auf eine weit entfernte Insel geschlagen werden. Dabei wird mit jedem Treffer dessen Präzision bewertet, wie es von anderen Musikspielen bereits bekannt ist. Nachdem das Mini-Spiel absolviert wurde, erfolgt eine entsprechende Auswertung eurer Leistung. Seid ihr gut genug, gilt dieses Mini-Game als absolviert und ihr könnt im nächsten Spiel antreten. Natürlich lassen sich die einzelnen Spiele auch mehrfach erledigen, um die eigenen Leistungen noch zu verbessern. Beat the Beat: Rhythm Paradise verfügt nämlich über ein Belohnungssystem, in dem ihr mit Medaillen zusätzliche Inhalte freischaltet. Diese sind in der Café und Medaillen-Ecke einsehbar und sorgen für einen gewissen Ansporn, die Mini-Spiele möglichst perfekt abzuschließen.

Beat the Beat: Rhythm Paradise (Wii)

Wer nicht gerne immer alleine vor der Kiste sitzt, darf sich im Duett-Modus in ausgewählten Spielen auch einen Partner vor die Konsole holen und versuchen, mit diesem möglichst im Takt zu bleiben. Hier wird somit eher der kooperative Spielspaß gefördert. Wer Rhythm Paradise auf dem Nintendo DS kennt, wird sich in Sachen Gameplay auf der Wii in Beat the Beat: Rhythm Paradise schnell heimisch fühlen. Doch auch Neueinsteiger in der Serie kommen durch das simple Spielprinzip schnell mit dem Titel zurecht. Obwohl es im Prinzip keine großartigen Veränderungen im Vergleich zu seinem Vorgänger zu vermelden gibt, entwickeln die Spiele doch binnen kurzer Zeit ein gewisses Suchtpotenzial. Wer sich mit dieser Art von Rhythmusspielchen anfreuden kann, wird sicherlich einige Zeit seinen Spaß mit dem Titel haben.

Auffällig ist dabei in erster Linie die bunte Optik des Spiels. Viele der Mini-Spiele weisen eine skurrile und eindeutig japanophile Optik auf. Bunte Farben und klare Linie bestimmen das optische Erscheinungsbild von Beat the Beat: Rhythm Paradise. Ebenso abgedreht präsentiert sich auch die musikalische Untermalung, die erstaunlich gut ins Ohr geht. Sicher wird nicht jeder ein Fan der teils recht eigenwilligen Kompositionen werden. Die Abwechslung wird hier allerdings groß geschrieben, so dass es nicht so schnell langweilig wird.

Fazit

Natürlich wird Beat the Beat: Rhythm Paradise auch auf der Wii in erster Linie Freunden von Musik- und Rhythmusspielen gefallen. Bedenkt man allerdings, wie mager 2012 der Output an wirklich guten Spielen für Nintendos weiße Bewegungskonsole war, dürfen auch andere ausgehungerte Wii-Spieler ruhig ein Auge, bzw. in diesem Fall wohl auch eher ein Ohr, riskieren. Denn obwohl das Gameplay an sich sehr minimalistisch gehalten ist, weiß Beat the Beat: Rhythm Paradise durchaus zu unterhalten.

Bewertung

7.0Gesamt
7.0Mehrspieler
Gelungen
„Trotz minimalistischem Gameplay können die abwechslungsreichen Minispiele Fans skurriler Optik und verrückter Sounds gefallen.“

Bildergalerie

Tags: Wii,Test,Beat the Beat: Rhythm Paradise,Nintendo

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