Videospielmessen - Booth Babes verhelfen zu keinem größeren Interesse und Verkauf von Videospielen


  • Videospielmessen - Booth Babes verhelfen zu keinem größeren Interesse und Verkauf von Videospielen

Wir kennen sie alle: Booth Babes. Junge, adrette Damen, die auf der gamescom, E3, Tokyo Game Show und weitere Conventions vertreten sind und die Besucher für ein bestimmtes Produkt begeistern soll. Wie sich nun herausstellt, verhelfen diese zu keine besseren Verkaufszahlen.

Wer schon mal eine Videospielmesse besucht hat, zum Beispiel die Games Convention in Leipzig oder die gamescom in Köln, ist auf die eine oder andere Dame getroffen, die für eine bestimmte Firma die Besucher anlocken und deren Interesse wecken soll. Dieser Vorgang soll zumal die Verkaufszahlen in die Höhe treiben, doch wie nun das Online-Portal TechCrunch herausgefunden haben soll, dass dieser Vorgang beziehungsweise Taktik nicht unbedingt aufgehen soll. Generell wurde diese Art von Marketing (sofern man es so nennen mag) keine Wirkung auf den Kunden hat, wie man an einem Beispiel gut erkennt.

So hat man zwei Stände bei einem sogenannten Trade Show Event aufgebaut, welche einen ähnlichen Inhalt anbieten. Einer dieser Stande wurde mit Booth Babes ausgestattet, der andere wiederrum mit erfahrenen Mitarbeitern, welche ein gewisses Fachwissen mit sich bringen. Welcher Stand letztendlich mehr Verträge abschließen konnte, liegt auf der Hand. Wie es nun aussieht, ist „Sex Sells“ nicht unbedingt ein Thema, um ein Produkt zu fördern.

Wie steht ihr zum Thema „Booth Babes“ und welche Erfahrungen habt ihr mit ihnen gemacht? Berichtet uns von euren Erfahrungen und diskutiert über das Thema.


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Kommentare

  • Smitty89 am 21.01.2014, 17:46 Uhr


    Es ist doch ganz einfach: auf einer Videospiele-Messe will ich etwas über die neuesten Spiele erfahren und nicht über Möpse. Dafür kann ich nämlich ins Cosplay-Village gehen, oder ins Tierheim. Wobei die in Tierheimen wohl seltener anzutreffen sind.

    Ich wage mal zu behaupten, dass viele Leute die zum Beispiel die Gamescom in Köln besuchen auch Ahnung von dem Zeug haben. Da lockt mich keine Doppel-D-Dame zum Call of Duty-Stand und auch die Politessen bei Need for Speed haben mich nicht angezogen. Die meiste Zeit verbringe ich sowieso beim Nintendo-Stand (oder laufe durch die Gegend). Da tragen zwar alle recht legere Klamotten, aber die haben wenigstens etwas Ahnung von den Titeln, die sie betreuen. Aber bei dem Lärm in den Hallen versteht man ja selten ein Wort.


  • Tober am 21.01.2014, 19:34 Uhr


    Smitty89 Wrote:Die meiste Zeit stehe bin verbringe ich sowieso beim Nintendo-Stand (oder laufe durch die Gegend). Da tragen zwar alle recht legere Klamotten, aber die haben wenigstens etwas Ahnung von den Titeln, die sie betreuen.


    Word :tober:

    Ging mir genauso, nur dass am Mittwoch noch nicht so viel los war wie an den übrigen Tagen und man durchaus noch was verstehen konnte.


  • Smitty89 am 21.01.2014, 20:07 Uhr


    Kein 'normaler' Besucher würde da am Mittwoch auftauchen, das ist wohl der Unterschied. :lol:


  • BurningWave am 22.01.2014, 11:23 Uhr


    Zudem muss man auch noch sagen, dass zu Spielemessen zum Großteil eh nur Fachbesucher und bereits an Videospielen interessierte Menschen hingehen. Die suchen sich zum Großteil dann genau die Spieler aus, die sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eh schon geplant hatten zu kaufen oder von denen man sich einen Eindruck verschaffen möchte. Da ist es dann auch egal, ob neben dem Bildschirm ne aufge... naja lassen wir das ... junge Dame steht. Ich kaufe doch kein Spiel, nur da auf einer überfüllten, lauten und teilweise nervtötenden Messe da nen Booth Babe am Stand steht. ;)

    Von daher: Wundert mich nicht! Es gibt da für mich keinen Zusammenhang, vor allem nicht auf einer Messe.

    @Daniel: Was hat die Assassin's Creed Bildergalerie eigentlich für einen Zweck? :?


  • Young Link 4 am 22.01.2014, 14:49 Uhr


    Kann mich nur anschließen. Man geht zu seinen Spielen hin und vielleicht auch noch zu ein paar mehr, wo man nicht anstehen muss und dann hat man's eh. Im nachhinein erinnert man sich eh nicht mehr an die. Eigentlich ist es auch nichts mehr besonderes dort welche zu sehen. Sie gehören so ziemlich zur Standardausstattung einer Stands, da merkt man auch nicht mehr, wenn sie mal nicht da sind.


  • Tober am 22.01.2014, 19:57 Uhr


    Tatsächlich finde ich, dass die Games-Branche weg von diesem Image muss... Aussenstehende sehen sich Berichte von solchen Messen an und sehen neben den Spielen, die präsentiert werden, mindestens zu 50% auch die Messebabes. Diese Eindrücke haben einfach keinen Wahrheitsgehalt. Ich glaube mittlerweile sogar, es schadet der Gaming-Kultur. Trotzdem gehören sie irgendwie immer wieder zum Standard-Inventar, frei nach dem Motto "Sex sells".


  • Red Yoshi am 22.01.2014, 19:59 Uhr


    @ Sebastian: Wenn ich das wüsste... da war ich wohl in Gedanken bei Jessica Nigri und da sie auf dem Bild ein "Assassin's Creed"-Kostüm trägt, habe ich den Gedanken erweitert. :-D


  • Smitty89 am 22.01.2014, 22:45 Uhr


    Tober Wrote:Tatsächlich finde ich, dass die Games-Branche weg von diesem Image muss... Aussenstehende sehen sich Berichte von solchen Messen an und sehen neben den Spielen, die präsentiert werden, mindestens zu 50% auch die Messebabes. Diese Eindrücke haben einfach keinen Wahrheitsgehalt. Ich glaube mittlerweile sogar, es schadet der Gaming-Kultur. Trotzdem gehören sie irgendwie immer wieder zum Standard-Inventar, frei nach dem Motto "Sex sells".

    Da muss ich dir leider Recht geben. Ich erinnere nur nochmal an den tollen Bericht von RTL anno... 2012? 2011? Die ungewaschenen Säufer ohne Freundin. Jaja, die gleichen Hammel wie hier im Forum. :ugly:

    Wie dem auch sei, die Dame hat schon verdutzt geschaut, als der Typ in der Schlange statt 'nem Kaffee mit ihr lieber zur Xbox360 gegriffen hat, ohne mit der Wimper zu zucken. Das werde ich so schnell nicht vergessen. :goodwork:


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