Nintendo Switch unterstützt microSD-Karten mit bis zu 2 TB Speicher


  • Nintendo Switch unterstützt microSD-Karten mit bis zu 2 TB Speicher

Nintendo hat in den letzten Tagen vieles über die neue TV-Konsole Switch bekanntgegeben. So unter anderem auch, dass sich der interne Speicher nur auf 32 GB beläuft - zum Unmut vieler Spieler und Fans, da der Standard mittlerweile wesentlich höher ist.

Auf dem Nintendo Treehouse-Event hatte ein Mitarbeiter noch von microSD-Karten mit bis zu 256 GB gesprochen, die von der Nintendo Switch unterstützt werden. Dies hat Nintendo nun nach oben hin korrigiert: die kleinen Karten dürfen eine Speicherkapazität von 2 TB besitzen. Aktuell gibt es solche Karten allerdings noch nicht, die aktuell höchste Speicherkapazität für microSD-Karten ist 256 GB, welche aber noch sehr teuer sind (Amazon-Preis ca. 150€). 

Um zu verdeutlichen wie wenig diese 32 GB interner Speicher sind: The Legend of Zelda: Breath of the Wild soll als digitale Version ungefähr 14 GB fassen, was schon mehr als 40 % des Speichers belegen würde.

Wie man auf diesem Bild sieht, befindet sich der Slot für die Micro SD-Karten unter dem Standfuß der Konsole, welcher eingeklappt den Slot komplett verdeckt.

 

Was haltet ihr vom kleinen internen Speicher? Reicht euch dieser aus oder werdet ihr euch eine separate microSD-Karte zulegen? Schreibt es uns in die Kommentare!


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Kommentare

  • Kugelwilli am 17.01.2017, 17:36 Uhr


    Selbstverständlich sind 32GB viel zu wenig. Die Speicherinflation schreitet schließlich beständig voran. Wer viel digital erwerben will, muss sich recht schnell nach zusätzlichen Speicherkarten oder externen Festplatten umsehen. Da hätte Nintendo wirklich mehr springen lassen können. Immerhin reicht der interne Speicher erstmal für diverse Spielstände und kleinere Downloads. Aber darüber hinaus...


  • Smitty89 am 18.01.2017, 22:56 Uhr


    Irgendwie sind 32 GB interner Speicher für eine Konsole schon sehr lächerlich. Das ist tatsächlich einer der wenigen Kritikpunkte an der Switch, die ich vollkommen nachvollziehen kann.

    Sollten die 256 GB-Speicherkarten allerdings mal erschwinglich werden, schlage ich da auf jeden Fall zu. Aber Im Moment wäre das viel zu viel Asche. Ich meine, für etwa 40 Euro bekomme ich eine Speicherkarte mit 128 GB. Da zahle ich doch nicht das Vierfache für doppeltes Volumen.


  • kralle777 am 19.01.2017, 22:13 Uhr


    32GB war ja ohnehin genau das was ich erwartet habe. Wer mehr will, kann einfach auf eine größere SD Card upgraden, die auch recht flott im Preis sinken. Gewisse Smartphone-Hersteller verlangten ja für einen Sprung von 32GB auf 64GB Flashspeicher satte 100€ mehr, da ist die SD Card Option doch die günstigere und Nintendo muss den Preis nicht noch mehr in die Höhe schießen :)


  • Smitty89 am 26.01.2017, 15:15 Uhr


    Bei Smartphones ist es ja auch eine hinterlistige Strategie. ;)

    Big A lässt es gar nciht erst zu, Speicherkarten in die Smartphones einzubauen. Und bei Android-Geräten hat man meist das Problem, dass so gut wie keine App auf der SD-Karte gespeichert werden kann, sondern nur gewisse Auslagerungsdateien. Bei manchen Smartphones habe ich auch mitbekommen, dass Systemupdates die Möglichkeit, Apps auf die SD-Karte umzulagern, negiert haben. Richtig fies.

    Aber zurück zur Switch:
    Nintendo setzt hier auf recht wenig Speicher, ohne Frage. Aber schon bei der Wii U sind viele auf eine externe Festplatte umgestiegen. Und der Wechsel der Game Cards dürfte auch weniger beschwerlich sein, als noch zu Zeiten der Disks. Kein ratterndes Laufwerk, dass erst mal anfahren muss, damit die CD überhaupt herausbefördert wird.
    Na gut, das spricht zwar wieder für handfeste Kopien der Spiele, aber trotzdem werden viele ihre Spiele wieder online im eShop kaufen. Man hat also kaum die Wahl.


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